Operette von Franz Lehár
Libretto von Bela Jenbach und Heinz Reichert
Spielfassung und Neufassung der Dialoge von Jürgen Bauer

Für die Aufführung an der Volksoper Wien, die am 13. April 2026 Premiere hatte, durfte ich eine neue Spielfassung sowie eine Neufassung der Dialoge schreiben.

Der niederländische Regisseur und bildende Künstler Steef de Jong versetzt das ursprünglich in Russland spielende Werk in ein allgemeines Märchenland. Er bringt Der Zarewitsch als live animierten Stummfilm mit vier Sängerinnen und Sängern auf die Bühne. Durch wunderschöne und fantasievolle Zeichnungen und Animationen, live gefilmt und projiziert, entsteht ein ganz eigener ästhetischer Kosmos, in den das Publikum eintauchen kann.

Der niederländische Regisseur und bildende Künstler Steef de Jong versetzt das ursprünglich in Russland spielende Werk in ein allgemeines Märchenland. Er bringt Der Zarewitsch als live animierten Stummfilm mit vier Sängerinnen und Sängern auf die Bühne. Durch wunderschöne und fantasievolle Zeichnungen und Animationen, live gefilmt und projiziert, entsteht ein ganz eigener ästhetischer Kosmos, in den das Publikum eintauchen kann.

Weitere Infos

Pressestimmen

„Vielleicht kann die Operette, das aus der Zeit gefallene musiktheatrale Sorgenkind von einst, doch gerettet werden, investiert man nur ein Übermaß an Fleiß und Liebe? Wer diesen Verdacht hegt, der dürfte sich vom neuen ‚Zarewitsch‘ an der Volksoper bestätigt fühlen: Hier gibt es Lehár wie aus dem, im wahrsten Sinne, Bilderbuch.“ (Kurier, 15.4.2026)

„Großer Jubel für diesen berührenden Musiktheaterabend.“ (Falter, 22.4.2026)

„euphorischer Beifall für alle“ (Der Standard, 15.4.2026)

„Am Ende entfaltet so ein Stück, das auch in der Originalfassung von einer leichten Melancholie durchzogen ist, einen ganz eigenen Zauber, eine berührende Nahbarkeit und schwermütige Leichtigkeit, die man so vom Genre der Operette nicht kennt.“ (APA, 15.4.2026)

„Dieses Gesamtkonzept (…) ist dermaßen einzigartig und liebevoll, dass hier die starren Regeln, die manche so gern ans Musiktheater anlegen, auf luftige Art aufgehoben werden: Dieses Ausmaß an freudvoller Ernsthaftigkeit, das hier einer Operette entgegengebracht wird, sieht man selten. Wer ist dem Genre das Gefühl höher hält als die Form, darf sich hier ausge-zeichnet verzaubern lassen.“ (Kurier, 15.4.2026)

Bild: Volksoper Wien